Jojobaöl: was es ist, was es kann und was nicht
Warum Jojobaöl ein Wachs ist, im Kühlschrank fest wird und so langsam altert – und wie Du es nutzt, mit den Werten aus unseren eigenen Chargen.
Über kaum ein Pflegeöl wird so viel erzählt wie über Jojobaöl. Es soll mit dem Hauttalg identisch sein, den Talg regulieren, die Poren reinigen und nie ranzig werden. Wir füllen Jojobaöl in unserer Familienmanufaktur ab, als reines Öl, und es ist die Grundlage vieler unserer Extrakt- und Duftöle. Für diesen Artikel haben wir deshalb zuerst bei uns selbst nachgesehen: in den Analysenzertifikaten zweier Chargen aus den Jahren 2021 und 2024. Dazu kommen die Sicherheitsbewertung des US-Expertengremiums Cosmetic Ingredient Review, ein ausführlicher Fachbericht des US-amerikanischen National Research Council von 1985 und die Forschung zum Hauttalg.
Vorweg, damit es nicht untergeht: Jojobaöl ist ein gutes, vielseitiges Pflegeöl. Die Grenzen, die wir unten nennen, gelten für den Stoff selbst, für jedes Jojobaöl gleich. Sie sind kein Urteil über eine bestimmte Flasche, auch nicht über Deine.
Die Kurzfassung: Jojobaöl ist ein flüssiges Wachs, kein Öl — und fast alles, was es auszeichnet, folgt daraus: das leichte Hautgefühl, die große Oxidationsstabilität und das Erstarren in der Kälte. In unseren Chargen sind rund 70 Prozent seiner Fettsäuren Eicosensäure, Linolsäure ist praktisch keine darin. Dem Hauttalg ist es verwandt, aber nicht gleich, und dass es den Talg reguliert oder die Poren reinigt, ist nicht belegt. Es pflegt Haut, Haar und Bart und ist eine verlässliche Grundlage für eigene Mischungen. Für die Haltbarkeit zählt das Datum neben der Sanduhr auf Deiner Flasche.
Was ist Jojobaöl?
Jojobaöl ist das goldgelbe, flüssige Wachs aus den Samen des Jojobastrauchs, einer Pflanze der Sonora-Wüste im Grenzland von Mexiko und den USA (Naqvi & Ting 1990). Anders als die meisten Pflanzenöle besteht es nicht aus Triglyceriden, sondern zu rund 97 Prozent aus Wachsestern (CIR 2008). Daraus folgt fast alles, was es ausmacht: Es fühlt sich leicht an, altert ungewöhnlich langsam und wird in der Kälte fest.
Der Unterschied steckt im Bau der Moleküle. In einem gewöhnlichen Pflanzenöl hängen jeweils drei Fettsäuren an einem Gerüst aus Glycerin. Ein Wachsester ist dagegen eine lange Kette aus nur zwei Teilen, einer Fettsäure und einem Fettalkohol. Ein Jojobasamen besteht etwa zur Hälfte aus diesem flüssigen Wachs — mehr als doppelt so viel, wie eine Sojabohne an Öl enthält (National Research Council 1985).
Auf der Liste der Inhaltsstoffe heißt es Simmondsia Chinensis Seed Oil. Wie Du eine solche Liste liest, erklären wir in unserer Einführung ins INCI-Lesen. Trotz seines botanischen Namens Simmondsia chinensis hat Jojoba mit China nichts zu tun: Anfang des 19. Jahrhunderts wurden im Botanischen Garten Berlin Pflanzen aus Niederkalifornien mit einer Sendung aus China verwechselt. Der Name ist geblieben. Botanisch bildet der Jojobastrauch eine eigene Pflanzenfamilie, die Simmondsiaceae, und ist mit keiner Nuss verwandt, auch wenn seine Samen oft Jojobanüsse heißen.
Ist Jojobaöl dem Hauttalg ähnlich?
Verwandt ja, gleich nein. Jojobaöl besteht fast ganz aus Wachsestern, und dieselbe Stoffklasse kommt auch im Hauttalg vor (Picardo et al. 2009). Daher kommt der Satz, Jojoba sei dem Hauttalg verwandt.
Verwandt heißt nicht gleich: Im Talg machen Wachsester nur etwa ein Viertel aus, und viele von ihnen tragen eine Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen. Im Jojobaöl sind Fettsäure und Fettalkohol überwiegend 20 oder 22 Kohlenstoffatome lang (Camera et al. 2010; CIR 2008). Was die beiden teilen, ist die Bauweise — und die spürst Du: Jojobaöl zieht ein, ohne die Haut zu verschließen, und fühlt sich auch auf öliger Haut leicht an.
| Hauttalg | Jojobaöl | |
|---|---|---|
| Anteil Wachsester | etwa ein Viertel (26 %) | rund 97 % |
| Bau der Wachsester | viele mit einer Fettsäure aus 16 Kohlenstoffatomen | Fettsäure und Fettalkohol meist 20 oder 22 Kohlenstoffatome lang |
| der Rest | Triglyceride und freie Fettsäuren (57,5 %), Squalen (12 %), Cholesterin und seine Ester (4,5 %) | kaum etwas anderes |
Die Werte für den Hauttalg sind typische Anteile aus der Forschung (Picardo et al. 2009; Camera et al. 2010), die für Jojobaöl stammen aus der Sicherheitsbewertung des Cosmetic Ingredient Review (CIR 2008).
Dass Jojobaöl wegen dieser Verwandtschaft auch den Talg reguliert, ist allerdings nicht belegt — dazu weiter unten mehr.
Was steckt in unserem Jojobaöl, und woher kommt es?
In unseren Chargen sind rund 70 Prozent der Fettsäuren im Jojobaöl Eicosensäure und rund 10 Prozent Ölsäure; Linolsäure ist praktisch keine darin. Unser Jojobaöl wird aus den reifen Samen kaltgepresst und anschließend filtriert. Es ist goldgelb und klar; diese Farbe bringt es aus dem Samen mit. Hergestellt wird es in Mexiko, bei uns in Wennigsen am Deister füllen wir es in Braunglas ab. Was wir über unser Jojobaöl wissen und woher die Angaben stammen, auf einen Blick:
| Kennzahl | Unser Jojobaöl | Grundlage |
|---|---|---|
| Bauweise | flüssiges Wachs, rund 97 % Wachsester | CIR 2008 |
| Eicosensäure | rund 70 % der Fettsäuren | zwei eigene Chargen, 2021 und 2024 |
| Ölsäure | rund 10 % der Fettsäuren | zwei eigene Chargen, 2021 und 2024 |
| Linolsäure und andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren | praktisch keine Linolsäure, insgesamt kaum | zwei eigene Chargen, 2021 und 2024 |
| Gewinnung | kaltgepresst und filtriert | Analysenzertifikat |
| Farbe und Geruch | goldgelb und klar, mild im Geruch | Analysenzertifikat |
| in der Kälte | unter etwa 9 °C trüb, im Kühlschrank fest, bei Zimmertemperatur wieder klar | CIR 2008 |
| Mindesthaltbarkeit (Sanduhr) | 30 Monate ab unserer Abfüllung, für die ungeöffnete Flasche | unsere Festlegung |
| Herkunft | Herstellung: Mexiko · Abfüllung: Wennigsen am Deister | unsere Angabe |
Die beiden Chargen liegen drei Jahre auseinander, ihre Fettsäurewerte unterscheiden sich um weniger als einen halben Prozentpunkt. Eicosensäure ist wie die Ölsäure eine einfach ungesättigte Fettsäure, nur zwei Kohlenstoffatome länger.
Du bekommst unser Jojobaöl in der 250-ml-Flasche.
Warum wird Jojobaöl im Kühlschrank fest?
Weil es ein Wachs ist. Schon unter etwa neun Grad wird Jojobaöl trüb, im Kühlschrank fest. Das ist kein Zeichen von Verderb, sondern dieselbe Eigenschaft, die es von einem Öl unterscheidet. Bei Zimmertemperatur wird es nach einer Weile wieder klar und flüssig, an seiner Qualität ändert das nichts. Wenn es schneller gehen soll, halte die Flasche ein paar Minuten in der warmen Hand.
Für die Flasche, die Du täglich benutzt, genügt deshalb ein Platz, der schattig und nicht zu warm ist — Fensterbank und Heizung sind keine guten Plätze. Was Du länger nicht brauchst, hält sich im Kühlschrank am besten. Dass es dort fest wird, braucht Dich nicht zu beunruhigen.
Wie lange hält Jojobaöl, und was bedeutet das Datum auf der Flasche?
Ungeöffnet bis zu dem Datum, das neben der Sanduhr auf Deiner Flasche steht. Für unser Jojobaöl setzen wir es 30 Monate nach dem Tag an, an dem wir es abfüllen. Bis dahin stehen wir für die volle Qualität der ungeöffneten Flasche ein. Weil eine Flasche nach dem Abfüllen eine Weile bei uns lagert und unterwegs ist, bleibt bei Dir weniger Zeit — maßgeblich ist immer das Datum auf Deiner Flasche.
Möglich ist dieser lange Rahmen, weil Jojobaöl zu den stabilsten Pflegeölen gehört, die es gibt: Ihm fehlen fast ganz die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, an denen Sauerstoff sonst zuerst angreift. In einer Labormessung bei 100 °C hielt es länger durch als Oliven- und Sonnenblumenöl (Fagoaga et al. 2026). Unbegrenzt haltbar ist es trotzdem nicht — auch ein Wachs altert, nur langsam. Die Messwerte stehen in unserem Vergleich von Jojoba-, Argan- und Mandelöl.
Die 30 Monate sind auch der Grund für die Sanduhr: Die EU-Kosmetikverordnung verlangt für Produkte, die höchstens 30 Monate haltbar sind, ein Mindesthaltbarkeitsdatum, mit der Sanduhr oder den Worten „Mindestens haltbar bis“ davor. Erst darüber käme das Symbol des offenen Tiegels mit einer Monatszahl nach dem Öffnen (VO (EG) 1223/2009, Art. 19).
Ein wasserfreies Öl ist selbstkonservierend: Es braucht keine Zusätze, weil ohne Wasser nichts darin Nahrung findet. Was es mit der Zeit verändert, sind Luft, Licht und Wärme. Deshalb: Deckel zu, schattig und nicht zu warm lagern — und ab und zu an der Flasche riechen. Riecht es stechend wie alte Ölfarbe, gehört es nicht mehr auf die Haut.
Seit wann wird Jojobaöl verwendet?
Schriftlich belegt seit 1789. In der damals in Venedig erschienenen Storia della California nennt Francisco Javier Clavijero die Jojoba eine der kostbarsten Früchte Niederkaliforniens: Man schätzte sie dort als Arznei, und ihr Öl nahmen manche sogar statt Olivenöl in den Salat. In Europa ist kaltgepresstes Jojobaöl erst seit rund 50 Jahren verbreitet.
Breit bekannt wurde Jojobaöl Anfang der 1970er-Jahre: Als die USA die Einfuhr von Pottwalöl verboten, suchte die Industrie nach einem Ersatz — und fand ihn in diesem Wüstenwachs (Naqvi & Ting 1990). 1985 nennt der Bericht des National Research Council bereits bis zu 300 Kosmetikprodukte mit Jojobaöl auf dem US-Markt, von Shampoos und Gesichtsölen bis zu Rasiercremes und Lippenstiften. Eine kurze Geschichte bei uns, aber eine gut dokumentierte: Seine Stärken und Grenzen sind in diesen fünfzig Jahren gründlich ausgelotet worden.
Wie wir solche Belege prüfen und wie alt unsere anderen Rohstoffe sind, steht in unserem Artikel Wie alt sind unsere Rohstoffe wirklich?
Was ist dran an den Versprechen rund um Talg, Poren und Hauthefe?
Weniger, als erzählt wird. Dass Jojobaöl den Talg reguliert oder den Talgdrüsen „signalisiert“, weniger zu bilden, liest man oft. Gemessen hat das niemand. Was stimmt: Es fühlt sich auch auf öliger Haut leicht an.
Manchmal liest man auch, Jojobaöl dringe in die Poren ein und löse dort Talg. Eine frühe Spur dieser Idee ist eine vorläufige Beobachtung, die ein US-Fachbericht 1985 erwähnt — ohne veröffentlichte Daten, und vom Lösen des Talgs ist dort nicht die Rede (National Research Council 1985). Eine Studie, die das am Menschen prüft, haben wir nicht gefunden. Was Jojobaöl tut, ist pflegen: Es macht die Haut geschmeidig und schützt sie vor dem Austrocknen.
Ob ein Öl die Poren verstopft, kann Dir keine der Zahlen von 0 bis 5 verlässlich sagen, die im Netz kursieren — warum, erklären wir in unserem Vergleich der Gesichtsöle. Ob Jojobaöl Deiner Haut bekommt, zeigen zwei bis drei Wochen. Fang mit wenigen Tropfen an.
Jojobaöl wird in Foren gern als ‚fungal-acne-safe‘ empfohlen. Im Labor wuchsen darauf aber alle neun geprüften Stämme der Hauthefe Malassezia — genauso wie auf Mandelöl (Dobler et al. 2019). Was dieser Laborbefund bedeutet und was nicht, erklären wir ausführlich in unserem Artikel über Malassezia und Pflanzenöle. Zur Einordnung: Malassezia lebt auf fast jeder gesunden Haut, und im reinen Öl in Deiner Flasche kann sie sich nicht vermehren — dafür fehlt das Wasser.
Ehrliche Einordnung: Belegt sind beim Jojobaöl die Bauweise, die große Stabilität, die gute Verträglichkeit in Pflastertests und eine gut dokumentierte Gebrauchsgeschichte — seit 1789 beschrieben, in Europa seit rund 50 Jahren verbreitet. Nicht belegt ist, dass es den Talg reguliert oder die Poren reinigt, und dass die Hauthefe Malassezia nichts mit ihm anfangen kann, hat sich im Labor nicht bestätigt. Das ist eine Grenze des Wissens über diesen Stoff, gleich von wem er kommt, und kein Mangel einer bestimmten Flasche. Was Jojobaöl verlässlich kann, ist das, wofür wir es abfüllen: die Haut geschmeidig machen und vor dem Austrocknen schützen.
Wie verwendest Du Jojobaöl für Gesicht, Haar und Bart?
Mit wenigen Tropfen. Für Gesicht und Dekolleté genügen sechs bis acht Tropfen. Am besten trägst Du sie auf die noch leicht feuchte Haut auf — nach dem Waschen oder nach einem Hydrolat wie Rosenwasser. Das Wasser bringt die Feuchtigkeit, das Öl hält sie fest. Morgens und abends angewendet, reicht eine 100-ml-Flasche so knapp fünf Monate. Für den ganzen Körper genügt etwa ein Teelöffel.
Im Haar legt sich Jojobaöl als feiner Film um die Längen, macht sie geschmeidig und lässt sie glänzen. Zwei bis drei Tropfen in den Handflächen verreiben und in Längen und Spitzen streichen — mehr beschwert das Haar. Ein Mittel für mehr Haarwachstum ist es nicht: Das sichtbare Haar ist fertig gebautes Keratin, das sich pflegen, aber nicht heilen lässt. Wie Haut und Haar gebaut sind und warum die Feuchtigkeit unter den Pflegefilm gehört, erklären wir im Familien-Ratgeber Haut & Haar verstehen.
Im Bart macht es die Haare weicher und pflegt zugleich die Haut darunter. Ein paar Tropfen zwischen den Handflächen verreiben und bis auf die Haut einarbeiten. Das ist unser Weg, nicht der einzige: Manche nehmen es nach dem Rasieren, für die trockene Nagelhaut oder als Massageöl, weil es fast nicht riecht.
Wie mischst Du eigene Öle mit Jojobaöl?
Weil es fast nicht riecht und sehr langsam altert, ist Jojobaöl eine gute Grundlage für eigene Mischungen. Für ein Körper- und Haaröl mischst Du 20 ml Rizinusöl mit 80 ml Jojobaöl — so lässt sich das zähe Rizinusöl geschmeidig verteilen. Auch viele unserer Extrakt- und Duftöle sind in Jojobaöl gelöst, etwa mit Rose, Neroli oder Kamille.
Wie viele Tropfen eines ätherischen Öls in eine Mischung passen, ist von Öl zu Öl verschieden — die Menge steht auf der Seite des jeweiligen Öls. Und für jede Mischung gilt das frühere der Daten auf den beiden Flaschen. Worauf Du beim Selbstmischen sonst noch achten solltest, steht in unserem Artikel über DIY-Kosmetik mit Reinrohstoffen.
Wie verträglich ist Jojobaöl?
Jojobaöl gilt als gut verträglich, auch auf empfindlicher Haut: In zwei wiederholten Pflastertests mit unverdünntem Öl an 100 und 102 Personen zeigte sich keine Sensibilisierung (CIR 2008). Das Expertengremium bewertet Jojobaöl in der üblichen Verwendung als sicher für Kosmetik.
Eine Garantie für jede einzelne Haut ist das bei keinem Öl. Probier ein neues Öl deshalb zuerst an einer kleinen Stelle, bevor Du es großflächig verwendest. Wer auf Nüsse, Samen oder Steinobst allergisch reagiert, hält es bei jedem neuen Öl so — auch beim Jojobaöl, obwohl der Jojobastrauch mit keiner Nuss verwandt ist.
Was Du tun kannst
Kurz gesagt: Jojobaöl ist ein Wachs, das sich wie ein leichtes Öl anfühlt, sehr langsam altert und in der Kälte fest wird. Es pflegt Haut, Haar und Bart, und für eigene Mischungen ist es eine verlässliche Grundlage.
Erst Wasser, dann Öl. Sechs bis acht Tropfen auf die noch leicht feuchte Haut, nach dem Waschen oder nach einem Hydrolat. Das Wasser bringt die Feuchtigkeit, das Öl hält sie fest.
Im Haar sparsam bleiben. Zwei bis drei Tropfen in Längen und Spitzen. Mehr beschwert das Haar.
Trüb oder fest ist kein Fehler. Unter etwa neun Grad erstarrt Jojobaöl. Ein paar Minuten in der warmen Hand, und es ist wieder klar.
Aufs Datum schauen. Das Datum neben der Sanduhr gilt für die ungeöffnete Flasche und ist für Dich maßgeblich. Deckel zu, schattig und nicht zu warm lagern; was Du länger nicht brauchst, hält sich im Kühlschrank am besten.
Der Nase trauen. Riecht das Öl stechend wie alte Ölfarbe, gehört es nicht mehr auf die Haut.
Selbst mischen. 20 ml Rizinusöl auf 80 ml Jojobaöl ergeben ein Körper- und Haaröl. Für jede Mischung gilt das frühere der beiden Daten.
Klein anfangen. Ein neues Öl zuerst an einer kleinen Stelle. Ob es Deiner Haut bekommt, zeigen zwei bis drei Wochen.
Vergleichen, wenn Du schwankst. Ob Jojoba-, Argan-, Mandel-, Marula- oder Distelöl besser zu Dir passt, haben wir in einem eigenen Vergleich zusammengetragen — mit allem, was sich belegbar unterscheidet. Wenn Du unsicher bist, welches Öl zu Deiner Haut passt, schreib uns, wir helfen Dir gern weiter.
Quellenverzeichnis
Analysenzertifikate unseres Bio-Jojobaöls (Simmondsia Chinensis Seed Oil), zwei Chargen, 2021 und 2024.
Cosmetic Ingredient Review (2008). Final Report on the Safety Assessment of Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Wax, Hydrogenated Jojoba Oil, Hydrolyzed Jojoba Esters, Isomerized Jojoba Oil, Jojoba Esters, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Butter, Jojoba Alcohol, and Synthetic Jojoba Oil. Washington, DC, 23.09.2008. cir-safety.org/sites/default/files/115_buff3f_suppl.pdf
Picardo, M. et al. (2009). Sebaceous gland lipids. Dermatoendocrinol, 1(2), 68–71. PMID: 20224686
Camera, E. et al. (2010). Comprehensive analysis of the major lipid classes in sebum by rapid resolution high-performance liquid chromatography and electrospray mass spectrometry. J Lipid Res, 51(11), 3377–3388. PMID: 20719760
Fagoaga, C., Moreno, A., Fernández-Julián, N. & Castellano, G. (2026). Oxidative Stability and Kinetics of Oxidation of Rosehip, Sunflower, Olive and Jojoba Oils. Antioxidants, 15(5), 646. DOI: 10.3390/antiox15050646
National Research Council (1985). Jojoba: New Crop for Arid Lands, New Raw Material for Industry. Washington, DC: National Academy Press. nap.nationalacademies.org/catalog/19271
Naqvi, H.H. & Ting, I.P. (1990). Jojoba: A unique liquid wax producer from the American desert. In: Janick, J. & Simon, J.E. (Hg.), Advances in New Crops. Portland: Timber Press, S. 247–251.
Dobler, D. et al. (2019). Impact of Selected Cosmetic Ingredients on Common Microorganisms of Healthy Human Skin. Cosmetics, 6(3), 45. DOI: 10.3390/cosmetics6030045
GBIF Backbone Taxonomy: Simmondsia chinensis. gbif.org, abgerufen am 01.10.2026
Eigene PubMed-Abfragen vom 01.10.2026: jojoba AND (sebaceous OR sebum OR seborrh*) — 5 Treffer, keiner misst die Talgmenge unter Jojobaöl; zur Frage, ob Jojobaöl in die Poren eindringt und dort Talg löst, keine kontrollierte Studie am Menschen.
EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009, Art. 19 Abs. 1 lit. c (Mindesthaltbarkeitsdatum und Symbol nach dem Öffnen). EUR-Lex: eur-lex.europa.eu/eli/reg/2009/1223/oj
Clavijero, F.J. (1789). Storia della California, Bd. 1, S. 54. Venedig: Modesto Fenzo.
Two Hands BIO (2026). Wie alt sind unsere Rohstoffe wirklich? two-hands.bio/blog/wie-alt-sind-unsere-rohstoffe
Two Hands BIO (2026). Jojobaöl, Arganöl oder Mandelöl? Welches Öl fürs Gesicht passt — ein ehrlicher Vergleich. two-hands.bio/blog/jojobaoel-arganoel-mandeloel-vergleich
Autor: Leon Ahlers, Two Hands BIO
Letzte inhaltliche Prüfung: Oktober 2026
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Dieser Artikel wird regelmäßig auf Aktualität geprüft. Letzte Prüfung: Oktober 2026.